Hoepfner-Cup 2009/10:
SV Spielbergs K.O. größte Überraschung

(28.07.09/sim). Die größte Überraschung in der ersten Hoepfner-Cup-Runde des Badischen Fußballverbandes ist sicherlich das Ausscheiden des Oberligaaufsteigers SV Spielberg beim Landesligisten FC Östringen (0:1). Ansonsten verlor die Verbandsliga bereits ein Duo.
 

Der FC Rot verlor bei Türkspor Mannheim mit 1:2, während Neuling FC Germania Forst bei Post Südstadt Karlsruhe aus der Landesliga im Elfmeterschießen mit 2:5 das Nachsehen hatte. Etwas überraschend sicherlich auch der 5:0 Auswärtserfolg des FC Hundheim-Steinbach II aus der C-Klasse beim Landesliganeuling TSV Oberwittstadt. Ansonsten beklagt die Landesliga bereits einen Aderlass von 25 Teams, denn die Teilnehmerzahl hat sich von 50 auf 25 reduziert. Von den 29 Kreisligamannschaften sind 18 ausgeschieden und von den ursprünglich elf A-Ligisten sind nur noch TV Spöck, FC Germania Friedrichstal II sowie SG HD-Kirchheim II im Rennen. Komplettiert wird die Runde zwei von FC Hundheim-Steinbach II (C-Klasse Tauberbischofsheim) sowie TSV Paffengrund (B-Klasse Heidelberg). Noch ein Zweitrundenteilnehmer wird gesucht, denn SG HD-Kirchheim – TSG 62/09 Weinheim (19 Uhr) stehen sich erst am Montagabend auf dem Kunstrasenplatz im Heidelberger Sportzentrum Süd gegenüber. Die zeitgenauen Ansetzungen der 27 Partien der zweiten Runde, die zwischen dem 31. Juli und 3. August ausgetragen werden, erfolgt am Dienstag. Bereits unter den letzten 32 stehen neben Drittligist SV Sandhausen und Regionalligavertreter SV Waldhof Mannheim durch Freilose Titelverteidiger SpVgg Neckarelz, FV Mosbach und SpVgg Oberhausen

Sämtliche Resultate können der beigefügten Auflistung entnommen werden.

Die Paarungen von Runde zwei: Odenwald SV Aglasterhausen – FV Lauda, TSV Höpfingen – TV Hardheim, TSV Kreuzwertheim – SV Eintracht Nassig, FV Reichenbuch – TSV Buchen, SV Adelsheim – SV Schefflenz, Eintracht 93 Walldürn – VfR Uissigheim, FC Hundheim-Steinbach II- FC Grünsfeld. Rhein-Neckar TSV Amicitia Viernheim – FCA Walldorf, SG HD-Kirchheim II – Türkspor Mannheim, SV Waldhof Mannheim II – VfR Mannheim, VfB Eppingen – FCA Walldorf II, FC Badenia St. Ilgen – DJK/FC Ziegelhausen/Peterstal, SpVgg 03 Sandhofen – SG HD-Kirchheim/TSG 62/09 Weinheim, VfB Epfenbach – SG Wiesenbach, FV Brühl – SV Sandhausen II, SG Untergimpern – FC Zuzenhausen, TSV Paffengrunde – SV 98 Schwetzingen und Mittelbaden VfR Rheinsheim – FC Heidelsheim, FC Busenbach – FC Odenheim, SC Wettersbach – 1.FC Pforzheim, TSV Stettfeld – FC Fatihspor Pforzheim, FC Germania Friedrichstal II – 1.FC Birkenfeld, Post Südstadt Karlsruhe – 1.FC Bruchsal, FC Spöck – ASV Durlach, FC Germania Brötzingen – FCA Wilferdingen, FC Östringen – FC Germania Friedrichstal sowie TV Spöck – FC Nöttingen.

bfv-Hoepfner-Cup
56 Partien zum Auftakt am 24./25./26. Juli

(02.07.09/sim). Der Pokalauftakt um den Hoepfner-Cup vollzieht sich beim Badischen Fußballverband am letzten Wochenende des Juli (24./25./26.). Ingesamt sind 115 Mannschaften am Start, wovon 112 Teams im Einsatz sein werden. Der SV Sandhausen (dritte Liga) und der SV Waldhof Mannheim (Regionalliga) greifen erst in der dritten Runde (32 Mannschaften) ein und der mittelbadische Landesligaaufsteiger VfR Rheinsheim hat das einzige Freilos gezogen. Unter Regie von Spielausschussmitglied Helmut Braun und Günter Buck, dem Werbeleiter der Privatbrauerei Hoepfner als „Glücksfee“ lief die Auslosung in der Sportschule Schöneck ab.
 

Die Vereine haben nunmehr bis 13.Juli Zeit, um sich auf einen Termin zu einigen. Sollte keine Einigung zustande kommen, werden die Erstrundenspiele auf Sonntag, 26. Juli um 17 Uhr angesetzt. Spätestens am 27. Juli muss die Auftaktrunde beendet sein, denn am 31.Juli/1./2. August geht es mit Runde zwei weiter, wo es zu 27 Begegnungen und drei Freilosen (FC Külsheim/FV Mosbach, SpVgg Oberhausen/VfR Kronau und VfB Allfeld/SpVgg Neckarelz) kommen wird. Die 115 Mannschaften teilen sich auf in jeweils einen Dritt- und Regionalligist, fünf Oberligateams, 15 Verbandsligavertreter sowie 50 Landesligavereine. Aus den Fußballkreisen kommen 43 Mannschaften, die sich in 29 Kreisligisten, elf A-, zwei B- und einem C-Klassenteam aufteilen.

Odenwald (16 Spiele)

FC Külsheim – FV Mosbach, FC Donebach – FV Lauda, SV Adelsheim – TSV Rosenberg, VfR Gerlachsheim – TV Hardheim, SV Muckental – TSV Kreuzwertheim, FC Hundheim-Steinbach II – TSV Oberwittstadt, TSV Krautheim – TSV Buchen, FC Mosbach – VfR Uissigheim, Eintracht 93 Walldürn – SVA Sattelbach, FV Reichenbuch – FC Schweinberg, SV Königshofen – FC Grünsfeld, SV Eintracht Nassig – FC Daudenzell, SV Königheim – TSV Höpfingen, VfR Gommersdorf – SV Schefflenz, SV Osterburken – SV Aglasterhausen und VfB Allfeld – SpVgg Neckarelz.

Rhein-Neckar (20 Spiele)

SG HD-Kirchheim II – SG Dielheim, SpVgg 07 Mannheim – TSV Amicitia Viernheim, TSV Obergimpern – VfR Mannheim, ASV/DJK Eppelheim – FCA Walldorf II, SV Sinsheim – SpVgg 03 MA-Sandhofen, SG Horrenberg – DJK/FC Ziegelhausen/ Peterstal, SG Wiesenbach – FC Zuzenhausen II, SG Untergimpern – SG Oftersheim, SV Sandhausen II – TSG 62/09 Weinheim II, TSV Pfaffengrund – SV Rohrbach/S, SG Kirchardt – SV 98 Schwetzingen, TSV MA-Schönau – FV Brühl, VfB Epfenbach – VfB St. Leon, SC Rot-Weiß Rheinau – FC Zuzenhausen, SG Viktoria Mauer – FC Badenia St: Ilgen, SG HD-Kirchheim – TSG 62/09 Weinheim, VfB Leimen – VfB Eppingen, VfR Mannheim II – SV Waldhof Mannheim II, Türkspor Mannheim – FC Rot und SC Rot-Weiß Rheinau II – FCA Walldorf.

Mittelbaden (20 Spiele, ein Freilos)

Freilos VfR Rheinsheim, FC Odenheim – SV KA-Beiertheim, SC Wettersbach – 1. FC Kieselbronn, TSV Weiler – FC Fatihspor Pforzheim, 1.FC Birkenfeld – TSV Reichenbach, 1.FC Bruchsal – FV Graben, Sportfreunde Forchheim – ASV Durlach, ASV Hagsfeld – FC Germ. Brötzingen, TSV Pfaffenrot – FC Germ. Friedrichstal, TV Spöck – FVgg Neudorf, SpVgg Oberhausen – VfR Kronau, Fortuna Kirchfeld – FC Nöttingen, FC Östringen – SV Spielberg, FCA Wilferdingen – FC Nöttingen II, VfR Pforzheim – FC Spöck, Post Südstadt Karlsruhe – FC Germania Forst, FC Germania Friedrichstal II – FC Unterreichenbach, TSV Stettfeld – FC Flehingen, SpVgg Durlach-Aue – 1.FC Pforzheim, FC Heidelsheim II – FC Busenbach und TV Gräfenhausen – FC Heidelsheim.

bfv-Hoepfner-Cup

Die SpVgg Neckarelz schafft die Sensation

(05.06.09/bz) Völlig verdient schlägt der Verbandsligist, die SpVgg Neckarelz, den SV Sandhausen II mit 1:0. Die Elf vom Hardtwald war ausnahmslos mit Spielern aus der ersten Mannschaft angetretenen und war im Vorfeld als Favorit gehandelt worden. Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie im Sinsheimer Helmut-Gmelin-Stadion vor 2.500 Zuschauern, in der sich keine der Mannschaften versteckte, sondern selbst versuchte die Initiative zu ergreifen. Nachdem der Neckarelzer Torhüter, Florian Hickel, mehrmals gute Möglichkeiten der Sandhäuser zunichte machte, erzielte Bogdan Müller in der 39. Spielminute die Führung für die Mannschaft vom Neckar. "Bei dem Treffer ist mir mein Herz aufgegangen", sagte der Torschütze nach Spielschluss überglücklich. Sichtlich beeindruckt von dem Rückstand war der SV Sandhausen. In den verbleibenden Minuten bis zur Halbzeitpause hatte der Verbandsligavierte zwei sehr gute Gelegenheiten die Führung zu erhöhen, doch Lang und Frey scheiterten jeweils knapp.

Foto rechts: Grenzeloser Jubel bei der SpVgg Neckarelz  (Foto: Herrmann)


 


 



Neun Sekunden waren nach Wiederanpfiff gespielt, als Jan Fießer von den Weiß-Schwarzen nach schöner Einzelleistung an Hickel scheiterte. Der erwartete Sturmlauf der Hardtwälder blieb in der Folge aus. Neckarelz kam seinerseits zu guten Chancen, meistens initiert von Marcel Gerstle, der ein tolles Spiel ablieferte und nur schwer in den Griff zu bekommen war. 18 Minuten vor Spielende hatte Emre Öztürk den Ausgleich auf dem Fuß. Eine sensationelle Fußabwehr, abermals von Hickel, verhinderte jedoch die Verlängerung. Die letzte Viertelstunde hatte außer einer Leuchtrakete, die aus dem SVS Block abgefeuert wurde, nichts Bedeutendes mehr zu bieten. Für Gerd Dais, den Trainer des SV Sandhausen, war es "unterm Strich verdient für Neckarelz. Sie haben mit Leidenschaft gekämpft und alles gegeben."

Foto links:  Marketingleiter Günter Buck von der Privatbrauerei Hoepfner, Vizepäsident Günter Seith und bfv-Präsident Ronny Zimmermann überreichen den "bfv-Hoepfner-Cup"  an den Neckarelzer Spielführer.  (Foto: Herrmann)

bfv-Hoepfner-Cup 2009/10 letztmals mit 2. Mannschaften



Auf „Machenschaften“ verschiedener Vereine reagiert

(19.11.08/sim). In der Saison 2009/10 können um den Hoepfner-Cup des Badischen Fußballverbandes letztmals die in der Ober- oder Verbandsliga bzw. in den drei Landesligen spielenden zweiten Mannschaften von höherklassigen Vereinen teilnehmen und dies wie bisher auf freiwilliger Basis. Ab dem Spieljahr 2010/11 sind zweite Garnituren aus diesem Wettbewerb, auch auf freiwilliger Basis, ausgeschlossen. Dafür sind die Absteiger der Landesligen in der darauf folgenden Saison nochmals im Verbandspokal wie auch auf Kreisebene startberechtigt, was bislang keine Gültigkeit hatte. Mit diesem Beschluss hat der Verbandsvorstand  bei seiner letzten Sitzung damit auf die „Machenschaften“ verschiedener Vereine reagiert, die oftmals in ihrer zweiten Mannschaft mit fast der kompletten Ersten auflaufen und damit für Wettbewerbsverzerrung sorgen.


Ab dem Spieljahr 2010/11 sind damit im Verbandspokal um den Hoepfner-Cup nur noch erste Mannschaften der dritten Liga, Regional-, Ober-, Verbands- und Landesligen teilnahmeberechtigt. Hinzu kommen noch die Absteiger der Landesligen der Vorsaison sowie die Vertreter der neun Fußballkreise, die sich ebenfalls in der Runde zuvor qualifizieren konnten. Unter diesen Qualifikanten wird aber ebenfalls keine zweite Mannschaft mehr zu finden sein.


Auf Ebene der neun Fußballkreise können um den Hoepfner-Cup auch über die Saison 2009/10 hinaus zweite Mannschaften freiwillig (Meldung bis zum 15. Juni des jeweiligen Jahres) am Pokalwettbewerb teilnehmen. Gelangt allerdings eine zweite Mannschaft in Karlsruhe unter die letzten Acht, in Mannheim, Heidelberg und Pforzheim unter die letzten Sechs sowie in den restlichen Kreisen Tauberbischofsheim, Buchen, Mosbach, Sinsheim und Bruchsal in die Vorschlussrunde, so gibt es keine automatische Teilnahmeberechtigung am Verbandspokal des Folgejahres. Für jede zweite Mannschaft auf Kreisebene ist der Kreispokalwettbewerb auch gleichzeitig „Endstation“. Die Teilnehmerzahl eines Kreises am Verbandspokal reduziert sich entsprechenden den zweiten Garnituren, ohne dass ein anderer Verein nachrücken kann.




Weiterer Viertelfinalist wird beim FC Rot ermittelt
(17.10.06/sim). Der vierte Viertelfinalist um den Hoepfner-Cup des Badischen Fußballverbandes wird beim Neu-Verbandsligisten FC Rot ermittelt: Am Mittwoch, 18. Oktober wird hierbei der VfR Mannheim, der in der Oberliga derzeit überaus erfolgreich agiert, seine Visitenkarte um 19 Uhr abgeben. Geleitet wird das Pokalspiel von Christian Lutz aus Siegelsbach.

Nach Cupverteidiger SV Sandhausen, TSG Hoffenheim II und 1.FC Kieselbronn müsste normalerweise der VfR Mannheim das vierte Team sein, das unter die letzten Acht einzieht, obwohl Gästetrainer Walter Pradt momentan mit einer Grippe das Bett hüten muss. Nach dem die Platzherren sich derzeit mit Verletzungssorgen herumzuplagen haben, können sie zumindest wieder auf ihren Mittelfeldregisseur Christian Zeilfelder zurückgreifen, dessen dreiwöchige Rotsperre um ein Pflichtspiel reduziert wurde.